Schöne Orte in Hamburg: 9 Tipps für Ihren nächsten Trip an die Elbe

Hamburg, du Perle: Schöne Orte zum Genießen gibt es in der Hansestadt reichlich. Manche davon kennen Sie bestimmt, andere möglicherweise noch nicht.

Blick nach oben auf dem Hof des Chilehauses, einem schönen Ort in Hamburg

Kurz gesagt: Schöne Orte in Hamburg

  • Zwischen Elbe und Alster führt ein Spaziergang durch Hamburg zu schönen Orten am Wasser, bei Tag und auch bei Nacht.
  • Naturliebhaber umrunden die Außenalster auf dem rund 7,5 km langen Uferweg und übernachten im ibis Hamburg Alster Centrum.
  • Die Magellan-Terrassen in der HafenCity tauchen je nach Wasserstand auf und bieten Blick auf den Sandtorhafen.
  • Im Treppenviertel Blankenese führen verwinkelte Gassen zwischen Villen und Kapitänshäusern hinauf zum Süllberg.
  • Planten un Blomen lädt auf 45 Hektar zum Schlendern ein, vom Japanischen Garten bis zu den Wasserkaskaden.
  • Architekturfans halten am Chilehaus, seit 2015 UNESCO-Welterbe, und zur Abenddämmerung am Waltershofer Damm.

Schöne Orte in Hamburg – von bekannt bis Geheimtipp

Schöne Orte gibt es in Hamburg zuhauf, und die Hansestadt schmückt sich regelrecht mit bekannten Postkartenmotiven wie dem „Michel“, der Speicherstadt oder der Binnenalster. Mindestens genauso spannend sind die Orte drumherum: versteckte Hinterhöfe, kleine Uferwege und unscheinbare Pfade durch die Innenstadt oder entlang der Fleete. Begleiten Sie uns zu einigen der schönsten Orte zwischen Elbe und Alster.

Stand-up-Paddler im von Bäumen gesäumten Isebekkanal im Hamburger Stadtteil Eppendorf

Schöne Orte in Hamburg direkt am Wasser

Fragen Sie die Hamburger nach ihrem Lieblingsplatz am Wasser, dürften die Antworten vielfältig ausfallen: die eine Bank an der Alster, der Ausblick auf den Hafen oder ein bestimmtes Stückchen Elbstrand, das Heimatgefühle weckt. Entsprechend viele schöne Orte in Hamburg liegen direkt am Wasser.

1. Außenalster: Uferverstecke im Grünen

Von April bis Oktober verkehren die Alsterdampfer auf dem kleinen Fluss, der nördlich der Stadt entspringt und in der Innenstadt einen großen See – die Binnenalster am Jungfernstieg und die Außenalster – bildet. An warmen Tagen gesellen sich unzählige Freizeitpaddler auf Kanus, Ruderbooten und Stand-up-Paddleboards dazu. An und auf der Alster kommt die Stadt zur Ruhe, umso schöner schläft es sich in einem alsternahen Hotel wie dem ibis Hamburg Alster Centrum.


Nur wenige Schritte entfernt startet die rund 7,5 Kilometer lange Strecke am Ufer der Außenalster. Sie führt Sie vorbei an Villen, Bootshäusern und wildromantischen Uferverstecken. Picknicken Sie unter dem Rauschen der Baumkronen, genießen Sie wie die Hamburger auf der Alsterwiese Schwanewik ein Feierabendgetränk oder schauen Sie einfach nur dem Treiben auf dem in der Sonne glitzernden Wasser zu. Alternativ können Sie sich selbst ein Kanu schnappen und gemächlich durch die Fleete paddeln, um weitere schöne Orte und Uferverstecke in Hamburg ausfindig zu machen.


Wissenswert:

  • guter Startpunkt: Lombardsbrücke um die Ecke vom ibis Hamburg Alster Centrum
  • Einkehrmöglichkeiten wie Cafés, Biergärten und Kioske nah am Wasser
  • Alsterdampfer: Start-/Endpunkt am Jungfernstieg, Anleger 4 (Tickets 10–28 €)

Schwanensee: Von Frühjahr bis Herbst schwimmen die berühmten Alsterschwäne auf dem Wasser. Seit 1664 schreibt ein besonderes Gesetz vor, dass man die stolzen Alsterberühmtheiten nicht beleidigen darf!

Segelboote an einem Steg in der Außenalster, einem schönen Ort in Hamburg, bei Sonnenaufgang

2. Magellan-Terrassen: Logenplatz am Wasser

Je nach Wasserstand sind sie mal da und mal nicht: die Magellan-Terrassen in der HafenCity. Auf den breiten Uferstufen, die nach dem berühmten Seefahrer benannt wurden, lässt sich schon mal die Zeit vergessen. Immerhin harrt Ihr Blick auf Hamburgs erstem künstlichen Hafenbecken, dem Sandtorhafen, mit der Elbphilharmonie und den Hafenkränen im Hintergrund.


Die Magellan-Terrassen sind ein idyllisches Plätzchen, um während eines Spaziergangs durch die HafenCity eine Pause einzulegen und die historischen Schiffe zu betrachten. Schlendern Sie von hier aus weiter durch die Speicherstadt, und entdecken Sie noch mehr einzigartig schöne Orte und Ausblicke in Hamburg.


Wissenswert:

  • U4 bis Überseequartier oder HafenCity Universität
  • kombinierbar mit einem Elbphilharmonie-Besuch
Magellan-Terrassen und Sandtorkai mit Hafenkran in der HafenCity, Hamburg

3. Blankenese: Treppensteigen mit Ausblick

Wenn Sie sich im Sommer auf den Weg an den Elbstrand am Falkensteiner Ufer machen, um im Schatten des malerischen Leuchtturms etwas Nordseeatmosphäre zu spüren, planen Sie einen Halt in Blankenese ein. Denn dort erhalten Sie ein Kontrastprogramm zur roten Backsteinoptik, die an vielen Ecken das Stadtbild prägt. Am Steilufer wechseln sich entlang der verwinkelten Gassen vornehme, weiße Villen und urige, reetgedeckte Kapitänshäuser ab und bieten schöne Aussichtspunkte auf die vorbeiziehenden Schiffsriesen.


Vom Elbufer führen zahlreiche Treppen durch das ehemalige Fischerdorf hinauf auf den Süllberg. Der Elbblick von oben: einfach fantastisch. Würden auf der Elbe statt Containerschiffen kleine Fischerboote vorbeituckern, könnte das Treppenviertel mit seinen weißen Häusern und schmalen Gassen fast als kleiner Küstenort am Mittelmeer durchgehen.


Wissenswert:

  • S1 bis Blankenese; am Wochenende die HADAG-Linie 62 bis Finkenwerder und von dort die HADAG-Linie 65 nach Blankenese
  • bequeme Schuhe für das Treppenviertel einpacken
Pittoreskes Treppenviertel mit weißen Villen im Hamburger Stadtteil Blankenese

Einfach losbummeln: Wunderbare Spaziergänge in der Hansestadt

Viele schöne Orte in Hamburg lassen sich am besten beim Spazierengehen entdecken. Denn wer zu Fuß unterwegs ist, hat mehr Zeit, sich umzusehen.

4. Planten un Blomen: Auszeit für Großstädter

Mitten in der Hamburger Innenstadt stoßen Sie auf einen der Lieblingsplätze der Hanseaten: die 45 Hektar große Parkanlage „Planten un Blomen“ (plattdeutsch für Pflanzen und Blumen), die das Schanzenviertel und St. Pauli mit der Innenstadt verbindet. Spazieren Sie auf verschlungenen Wegen vorbei an kleinen Teichen, hochgewachsenen Bäumen und fein angelegten Themengärten wie dem Botanischen Garten und dem Apothekergarten. Im Japanischen Garten mit Teehaus, Wasserläufen und Steinlandschaften beschleicht einen das Gefühl, man habe längst den Kontinent gewechselt. Folgen Sie danach noch ein Stück den alten Wallanlagen, lassen Sie an den Wasserkaskaden die Seele baumeln oder machen Sie im Sommer einen Schlenker über den Rosengarten, wenn alles blüht und duftet.

 

Beste Besuchszeit: Parknah schlafen wie im 4-Sterne-Hotel Mercure Hamburg Mitte lohnt sich – im Sommer locken Wasserlichtkonzerte, im Herbst verzaubert der Park mit einem erstaunlichen Farbspiel und im Winter können Sie hier sogar die Schlittschuhe anziehen.

Wissenswert:

  • guter Startpunkt: Eingang am Stephansplatz (U1 bis Stephansplatz oder S2/S5 bis Bahnhof Dammtor)
  • Öffnungszeiten: Oktober–März 7:00–20:00 Uhr, April 7:00–22:00 Uhr, Mai–September 7:00–23:00 Uhr
  • kombinierbar mit einem Bummel durch das Karolinenviertel oder Richtung St. Pauli
Japanischer Garten mit Teehaus im Hamburger Stadtpark Planten un Blomen

5. Hummel-Bummel-Pfad: Unterwegs durch Alt-Hamburg

Wenn Sie in der Hamburger Neustadt eine rote Linie auf dem Boden entdecken, folgen Sie ihr. Die sogenannte Hummel-Bummel-Linie zwischen Binnenalster und Kehrwiederspitze führt Sie durch das historische Hamburg. Denn hier am Rande des Hamburger Hafens ist die Hansestadt entstanden. Der Rundweg verbindet bekannte Sehenswürdigkeiten mit unbekannten Ecken und führt Sie durch kopfsteingepflasterte Gassen an mehrere schöne Orte in Hamburg, die Sie sonst vielleicht übersehen würden.


Los geht es beispielsweise am „Michel“ oder am Museum für Hamburgische Geschichte. Unterwegs begegnen Ihnen immer wieder die typischen backsteinroten Fassaden. Sie spazieren durch das Komponistenquartier und die Peterstraße mit ihren zauberhaften Kaufmannshäusern über kleine Brücken auf die Fleetinsel, vom Gassengewirr rund um den Großneumarkt bis ins kreative Gängeviertel. Wenn sich zwischendurch der kleine Hunger regt, gibt es unterwegs viele Möglichkeiten zum Einkehren.


Wissenswert:

  • ca. 2,5 Kilometer lang
  • einfach an den rot-weißen Schildern orientieren
  • kombinierbar mit einem Michel-Besuch oder in der Vorweihnachtszeit mit einem Halt auf dem Fleetinsel-Weihnachtsmarkt
Historische rote Backsteinhäuser im KomponistenQuartier, einem schönen Ort in Hamburg

Blick durch die Linse: Schöne Orte in Hamburg zum Fotografieren

Hamburg ist ein wahrer Blickfang: die Speicherstadt, der Hamburger Hafen, die Elbphilharmonie, der Blick von der Lombardsbrücke über die Binnenalster. Viele der beliebten Sehenswürdigkeiten sind auch gleichzeitig traumhaft schöne Foto-Orte in Hamburg. Reizvoll sind aber auch andere Ecken der Stadt.

6. Waltershofer Damm: Funkelnde Containerterminals zum Sonnenuntergang

Selten überlaufen ist es am Waltershofer Damm. Dabei finden Sie hier eines der Hamburg-Motive schlechthin: Terminals, Hafenkräne und Containerschiffe. Vom Dammweg blicken Sie auf die Containerterminals des Waltershofer Hafens. Riesige Kräne ragen in den Himmel, Container stapeln sich zu farbigen Mosaiken und zwischendurch bugsieren Schlepper die riesigen Frachtschiffe zu ihrem Liegeplatz. Kommen Sie in den Abendstunden, wenn die Sonne am Horizont verschwindet und die Anlage beleuchtet ist.


Wissenswert:

  • Buslinie 451 bis Containerterminal Burchardkai (vorab einen Blick in den aktuellen HVV-Fahrplan werfen!)
  • Beste Zeit: Juli/August zum Sonnenuntergang und generell in den Abendstunden
Industriewerft mit großen Hafenkränen in Hamburg bei Sonnenuntergang

Altonaer Balkon: Wenn Ihnen die Fahrt zum Terminal zu weit ist, spazieren Sie zum Altonaer Balkon. Von dem rund 27 Meter über der Elbe gelegenen Park schweift Ihr Blick über den Hamburger Hafen bis zur Köhlbrandbrücke.

7. Chilehaus: Immer neue Blickachsen

Nur einen kurzen Spaziergang von der Speicherstadt entfernt erinnert die spitz zulaufende Silhouette des Chilehauses im Kontorhausviertel an einen riesigen Schiffsbug. Viele kennen die elegant geschwungene Fassade mit ihren 2.800 Fenstern, die Sie besonders gut von der Kreuzung Pumpen-/Burchardstraße einfangen. Seit 2015 zählt der von Fritz Höger entworfene dunkelrote Backsteinbau zum UNESCO-Welterbe.


Der zehnstöckige Klinkerbau umschließt aber auch einen imposanten, rechteckigen Innenhof mit vielen ungewöhnlichen Blickwinkeln. Gleiches gilt für den Eingangsbereich mit seinen gewundenen Treppenhäusern. Ein Abstecher lohnt sich nicht nur für Architekturfans.


Wissenswert:

  • Fischertwiete 2A (U1 bis Meßberg)
  • Beste Zeit: frühmorgens, wenn weniger los ist
  • Innenhof und Treppenhaus offen für Besucher
  • kombinierbar mit einem Spaziergang durch Speicherstadt und Kontorhausviertel
Fassade des Chilehauses im Kontorhausviertel von Hamburg, Teil des UNESCO-Welterbes

8. Krameramtsstuben: Tor zu einer anderen Zeit

Fast könnte man den winzigen Hinterhof am Krayenkamp übersehen: Versteckt am Fuße des „Michel“ erzählen dort die Krameramtsstuben davon, wie Hamburg früher einmal aussah. Zehn schmale Fachwerkhäuserreihen stehen dicht an dicht. Im 17. Jahrhundert errichteten sie Kramer, also Kleinhändler, für die sogenannten Kramerwitwen.


Heute stöbern Touristen in den süßen Lädchen und Galerien oder gönnen sich gute hamburgische Küche im urgemütlichen gleichnamigen Restaurant. Vom Ende des Ganges haben Sie einen reizvollen Blick auf die Häuserzeilen mit ihrem Backsteinfachwerk, den kleinen Sprossenfenstern und schmalen Hauseingängen.


Wissenswert:

  • Krayenkamp 10 (U3 bis Rödingsmarkt oder Baumwall; Bus bis Michaeliskirche)
  • Beste Zeit: Herbst/Frühling, vormittags
  • kombinierbar mit Michel-Besuch, Spaziergang durch das Gängeviertel oder Abstecher zu den Landungsbrücken
Die Krameramtsstuben in Hamburg, historische Fachwerkhäuser aus rotem Backstein

9. Magisch schön: Hamburg bei Nacht

Wenn es dunkel wird, wandelt sich die Stimmung in der Hansestadt. Dann lohnt sich ein Besuch von Hamburgs Wahrzeichen, der Michaeliskirche. Als „Nachtmichel“ öffnet sie an manchen Tagen auch nach Einbruch der Dunkelheit ihre Pforten und gibt damit den Blick frei über das funkelnde Lichtermeer der Hansestadt. Wer davon nicht genug bekommen kann, unternimmt eine Lichterfahrt durch die Speicherstadt zur blauen Stunde und schippert In einer gemütlichen Barkasse an den beleuchteten Speicherhäusern vorbei in den Hamburger Hafen.

Stimmungsvoll beleuchtetes Wasserschloss in der Speicherstadt von Hamburg bei Nacht

3 Routenvorschläge

RouteRoutenvorschlagWarum diese Route?Für wen?
EintagesfototourChilehaus, Krameramtsstuben, Magellan-Terrassen, Waltershofer Damm zur AbenddämmerungBacksteinexpressionismus, verwinkelte Fachwerkromantik, Hafenkulisse in einemFotografie-/Architekturfans
Schöne Orte in Hamburg am Wasser und HafenMagellan-Terrassen, Landungsbrücken, Övelgönne, Blankenese, abends Lichterfahrt durch Speicherstadt und HafenVon Speicherstadt und HafenCity geht es die Elbe entlang und wieder zurückHamburg-Erstbesucher/Hafenfans
Hamburgs ruhige SeitePlanten un Blomen, Außenalster, AlsterparkViel Natur und Gelegenheit zum SchlendernNaturliebhaber/Spaziergänger

Schöne Orte in Hamburg findet man immer, auch bei „Schietwetter“, wie die vielfältige Museumslandschaft der Hansestadt beweist. Wenn Sie die Entdeckerlust gepackt hat und Sie mehr Zeit zum Reisen haben, fahren Sie weiter zu diesen wunderschönen Ausflugszielen in der Umgebung.

Häufig gestellte Fragen

Welche Aussichtspunkte in Hamburg sind am schönsten?

Eine außergewöhnlich schöne Aussicht auf die Hansestadt haben Sie vom Aussichtspunkt Steinwerder am Alten Elbtunnel, vom Energiebunker in Wilhelmsburg und vom Altonaer Balkon.

Wo ist Hamburg am schönsten?

An der frischen Luft, wenn das Wetter mitspielt! Denn in Hamburg gibt es viele schöne Orte im Freien, zum Beispiel die Speicherstadt, die Außenalster oder den Stadtpark „Planten un Blomen“.

Welche Viertel in Hamburg sind besonders schön?

Besuchen Sie das alte St. Pauli unweit der Reeperbahn. In der Paul-Roosen-Straße und rund um den Paulinenplatz tauchen Sie in eine andere Welt ein. Schöne Orte in Hamburg finden Sie auch im Reiherstiegviertel in Wilhelmsburg, in Altona-Altstadt, Ottensen und Blankenese.

Wo kann man in Hamburg gute Fotos machen?

Tolle Fotomotive finden Sie in Hamburg viele. Neben Klassikern wie Speicherstadt, Hafen und Elbphilharmonie, fangen Sie den Charme der Hansestadt auch am Waltershofer Damm, am Altonaer Balkon, am Chilehaus und rund um die Krameramtsstuben ein.

Reiseideen

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