3 Februar 2026
5 Minuten
Geschichte zum Anfassen, Parks zum Verlieben und Architektur zum Staunen – tauchen Sie ein in eine Stadt, die Sie mit ihrem entspannten Lebensgefühl zum Verweilen einlädt.
3 Februar 2026
5 Minuten
Große Kunst und Dolce Vita begegnen sich in Florenz auf engstem Raum. Hinter jeder Ecke warten neue architektonische Wunder, und jedes dieser Wunder entführt uns in längst vergangene Zeiten. Florenz ist nicht nur wunderschön, sondern als Wiege der Renaissance auch kulturell und künstlerisch bedeutend. Bestaunen Sie die Muskeln von Michelangelos David, überqueren Sie die älteste Brücke über den Arno und gönnen Sie sich eine Bistecca alla Fiorentina beim berühmtesten Metzger der Stadt. Bereit für Kunst, Kultur und Kulinarik in der Hauptstadt der Toskana?
Gut zu wissen: Das historische Zentrum der Stadt ist geprägt von der einflussreichen Familie Medici, die im 15. und 16. Jahrhundert Künstler wie Michelangelo und Leonardo da Vinci förderte. Die UNESCO ernannte den Stadtkern zum Weltkulturerbe.
Piazza del Duomo, geöffnet täglich meist ab 8:15 Uhr (Kuppel und Glockenturm) bzw. ab 10:15 Uhr (Dom); Besuch der Kathedrale kostenlos, Tickets für Kuppel, Krypta, Glockenturm, Museum und Baptisterium ab 30 Euro für Erwachsene
Die Piazza del Duomo ist eine der zentralsten Sehenswürdigkeiten in Florenz und zu jeder Tageszeit gut besucht. Immerhin warten hier neben dem Dom mit der berühmten Kuppel und der Krypta von Santa Reparata auch der Glockenturm von Giotto di Bondone, das Baptisterium und das Museo dell’Opera del Duomo auf Interessierte.
Gut zu wissen: Der offizielle Name des Doms lautet Cattedrale Metropolitana di Santa Maria del Fiore.
Auf der Piazza angekommen, fängt die Fassade der Kathedrale mit ihren unzähligen Details in Weiß, Grün und Rosa unweigerlich Ihren Blick ein. In den Himmel empor ragt die riesige Kuppel, die im 15. Jahrhundert ganz ohne Holzgerüst entstand. Die spezielle Konstruktion aus der Feder des Architekten Filippo Brunelleschi trägt sich nämlich selbst, und über die mehr als 450 Stufen, die zwischen der inneren und äußeren Schale der Kuppel verlaufen, können Sie bis heute auf dem Weg nach oben erklimmen. Die Belohnung für Ihre Mühen: ein atemberaubender Rundumblick über Florenz. Momente des Staunens erwarten Sie auch im Inneren der Kathedrale, die an heißen Tagen für eine willkommene Abkühlung sorgt. Lassen Sie Ihren Blick sowohl nach oben an die freskierte Decke als auch nach unten auf den Marmorboden schweifen, und steigen Sie die Stufen zur Krypta hinab, in der archäologische Funde Geschichten von der Zeit vor dem Dombau erzählen.
Hotel-Tipp: Nur wenige Gehminuten vom Dom entfernt können Sie im stilvollen Cerretani Hotel Firenze - MGallery Collection in einem ehemaligen Palast aus dem 16. Jahrhundert übernachten.
Piazzale degli Uffizi 6; Dienstag bis Sonntag von 8:15 Uhr bis 18:30 Uhr; Tickets ab 25 Euro für Erwachsene
Botticelli, Leonardo, Michelangelo, Raffael und Tizian sind nur einige der ganz großen Namen der Kunstgeschichte, die Ihnen bei einem Besuch der Uffizien begegnen. Kein Wunder, dass das Museum, das bekannte und weniger bekannte Gemälde und Skulpturen aus unterschiedlichen Epochen zeigt, zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Florenz zählt. Lassen Sie sich von der schieren Größe der Galerie und der Flut an Kunstobjekten, die darin auf Sie wartet, nicht abschrecken. Holen Sie sich am besten gleich am Eingang einen Audioguide und nutzen Sie die Sitzgelegenheiten im Museum, um sich eine Pause zu gönnen und das grandiose Interieur auf sich wirken zu lassen. Zwischen den Sälen haben Sie immer wieder einen freien Blick auf die Stadt, die in den Fensterrahmen und Mauerbögen ihre ganz eigenen lebendigen Kunstwerke zeichnet. Am Ende bescheren die Uffizien nicht nur Kunstinteressierten viele große und kleine Momente des Staunens.
Tipp: Buchen Sie das Zeitfenster für Ihren Besuch vorab und kommen Sie frühmorgens oder am späten Nachmittag, um die Uffizien abseits des größten Besucheransturms zu genießen.
Palazzo Vecchio, Piazza della Signoria; geöffnet Freitag bis Mittwoch von 9 Uhr bis 19 Uhr und Donnerstag von 9 Uhr bis 14 Uhr; Tickets ab 12,50 Euro für Erwachsene
Ein überdachter Gang, den die Medici 1565 errichten ließen, verbindet die Uffizien mit dem Palazzo Vecchio. Wenn Sie die Uffizien besuchen, lösen Sie daher am besten gleich ein Kombiticket für das Museum selbst und den sogenannten Vasarikorridor (Preis: 47 Euro für Erwachsene). Dann können Sie nämlich – wie einst die berühmte Familie Medici selbst – von den damaligen Büros, den „uffizi“, direkt in den ehemaligen Regierungssitz im Alten Palast schlendern. Dieser beherbergt bis heute das Rathaus von Florenz und ist zugleich ein Museum mit prachtvollen Sälen, reich dekorierten Wohnräumen und versteckten Gängen, die das Leben der Medici im 15. und 16. Jahrhundert greifbar machen. Von außen erinnert der Palazzo Vecchio mehr an eine Festung mit einer massiven Fassade und einem markanten Turm, der zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Florenz zählt. Sobald Sie den Palast verlassen, finden Sie sich auf der belebten Piazza della Signoria wieder. Gönnen Sie sich hier einen Espresso oder ein Eis und schauen Sie den Straßenkünstlern zu, während die Sonnenstrahlen über das Wasser im Neptunbrunnen tanzen.
Restaurant-Tipp: Wenn Sie den Alten Palast am späten Nachmittag besuchen, gönnen Sie sich zum Dinner am besten ein Bistecca alla Fiorentina vom berühmten Metzger Dario Cecchini im zehn Gehminuten entfernten 25hours Hotel Florenz Piazza San Paolino.
Ponte Vecchio; täglich rund um die Uhr geöffnet, Eintritt frei
Der Vasarikorridor verbindet nicht nur die Uffizien mit dem Palazzo Vecchio. Er überquert als Geheimgang der Medici auch den Ponte Vecchio, die älteste Brücke über den Arno. Der Ponte ist an beiden Seiten von kleinen Häusern gesäumt und wirkt eher wie ein kleiner Straßenzug, der zufällig über das Wasser führt. Gebaut wurde die Brücke im Jahr 1345, um die Gerber und Metzger mit ihren übelriechenden Abfällen aus der Innenstadt zu verbannen. Ab dem 15. Jahrhundert machten die Medici dann aber die Brücke zu einem Teil des Vasarikorridors, über den sie täglich vom Regierungssitz bis in ihre Residenz im Palazzo Pitti gelangten. Der Gestank rund um den Ponte war so schlimm, dass die Medici die Metzger und Gerber kurzerhand ausquartierten. Stattdessen zogen Juweliere und Kunstschmiede ein, die bis heute auf der Brücke zu finden sind und sich über den Zustrom, den der Ponte als eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten in Florenz bringt, freuen.
Tipp: Wenn Sie keine Lust auf die Menschenmassen auf der Brücke haben, können Sie den Ponte Vecchio auch von einem der traditionellen Boote der früheren Sandarbeiter, der Renaioli, erkunden.
Galleria dell’Accademia, Via Ricasoli 58/60; geöffnet täglich von 8:15 Uhr bis 18:50 Uhr; Eintritt ab 16 Euro für Erwachsene
Florenz ohne David? Undenkbar. Daher zählt auch die Galleria dell’Accademia zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Florenz. In diesem Museum von Weltrang führt ein Spalier aus unvollendeten Figuren von Michelangelo zur Tribüne, auf der sein berühmter David seit dem Jahr 1873 Besucher empfängt. Damals zog die mehr als fünfeinhalb Tonnen schwere und über fünf Meter hohe Statue von der Piazza della Signoria in das Museum um, wo sie seitdem mit ihren aus Marmor gehauenen Adern und Muskeln Millionen von Menschen zum Staunen bringt. Lassen Sie sich Zeit und betrachten Sie das Werk, das Michelangelo einst aus einem einzigen Marmorblock schlug, in aller Ruhe, bevor Sie die Eindrücke in den anderen Museumsräumen, in denen Gemälde und Instrumente ausgestellt sind, auf sich wirken lassen.
„Meine Kunst ist mein Weib, denn sie hat mich zeitlebens gequält. Meine Kinder sind die Werke, die ich hinterlasse. Sollten sie auch nicht viel taugen, so werden sie doch eine Weile leben.“ – Michelangelo
Giardino di Boboli; geöffnet täglich von 8:15 Uhr bis Sonnenuntergang; Eintritt ab 10 Euro für Erwachsene
Nach all den kulturellen und historischen Highlights darf die Muse in Italien natürlich nicht zu kurz kommen. Und wo lässt es sich besser entspannen, als in einem Park? Zu den bekanntesten grünen Sehenswürdigkeiten in Florenz zählen die Boboli-Gärten direkt hinter dem Palazzo Pitti, in dem die Medici einst residierten. In der weitläufigen Grünanlage, die sich terrassenartig den Hang hinaufzieht, erwartet Sie ein Garten wie aus einem Märchenbuch, in dem Sie zwischen hohen Hecken und versteckten Grotten immer wieder mythologische Figuren auf Podesten und Brunnen entdecken. Genießen Sie den Ausblick über die Stadt, während der Kies unter Ihren Füßen leise knirscht und Kirchenglocken in der Ferne läuten. Im Vergleich zu den engen Gassen im Zentrum von Florenz atmen Sie hier spürbar freier und erkennen schnell, was die Medicis an diesem Ort so besonders fanden, dass sie ihn zu ihrem Zuhause machten.
Piazzale Michelangelo; täglich rund um die Uhr geöffnet; Eintritt frei
Wenn Ihnen der Ausblick auf die Stadt in den Boboli-Gärten nicht gereicht hat, wartet nur zwanzig Gehminuten entfernt der wohl berühmteste Aussichtspunkt der Stadt auf Sie: der Piazzale Michelangelo. Ohne ihn wäre wohl keine Liste der Sehenswürdigkeiten in Florenz komplett. Vor allem abends, wenn die Sonne langsam hinter den Hügeln verschwindet, sammelt sich auf dem Piazzale Michelangelo eine bunte Mischung aus Einheimischen, Reisenden und Straßenkünstlern. Während sich die einen ein gemütliches Plätzchen auf den Treppenstufen suchen und den Abend mit einer Flasche Wein ausklingen lassen, lauschen die anderen den Musikern, die an den meisten Tagen hier aufspielen.
Tipp: Wenn Ihnen weniger Menschen lieber sind, kommen Sie zum Sonnenaufgang oder genießen Sie Ihren Abend im kleinen, feinen Giardino delle Rose nebenan.
Neben all diesen klassischen Sehenswürdigkeiten hat Florenz noch so viel mehr zu bieten. Haben Sie zum Beispiel schon einmal von den Weinfenstern in Florenz gehört, die während der Coronapandemie eine Renaissance erlebten? Oder möchten Sie nicht nur Florenz, sondern gleich die ganze Toskana bereisen? Wonach auch immer Ihnen der Sinn steht, freuen Sie sich auf Kultur, Kunst und Kulinarik unter der Sonne Italiens.
Unbedingt sehen sollten Sie den Dom mit Kuppel und Glockenturm, die Uffizien, den Ponte Vecchio, den Palazzo Vecchio an der Piazza della Signoria und Michelangelos David in der Galleria dell’Accademia. Außerdem lohnen ein Abstecher in die Boboli-Gärten und ein Besuch des Piazzale Michelangelo zum Sonnenuntergang.
Für die wichtigsten Sehenswürdigkeiten sollten Sie mindestens zwei volle Tage einplanen. Wenn Sie Museen, Gärten, Märkte und auch ruhigere Viertel wie Oltrarno entdecken möchten, dürfen es gerne drei bis vier Tage oder mehr sein.
Typisch sind Bistecca alla Fiorentina, Ribollita (eine toskanische Bauernsuppe), Crostini mit Leberpaté (eine klassische Vorspeise), Lampredotto-Sandwiches, Cantucci mit Vin Santo (Mandelkekse mit süßem Wein) sowie Eis aus einer traditionellen Gelateria. Im Mercato Centrale können Sie viele dieser Spezialitäten in lockerer Atmosphäre probieren.
Ja, das historische Zentrum ist kompakt und die meisten Sehenswürdigkeiten liegen nur wenige Gehminuten auseinander. Bequeme Schuhe sind dennoch wichtig, da viele Straßen gepflastert sind und schnell einige Kilometer zusammenkommen.
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