Berlin ist ein Ort voller Geschichte und Kultur. Eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten ist die Berliner Mauer, die jedes Jahr von Tausenden Touristen besucht wird. Die Gedenkstätte besteht aus den Überresten der Mauer. Sie erstreckt sich entlang des ehemaligen Grenzverlaufs zwischen Ost und Westberlin. Die Berliner Mauer trennte Deutschland von 1961 bis 1989. Errichtet wurde sie am 13. August 1961 von der Regierung der Deutschen Demokratischen Republik (DDR). Ziel war es, die Einwohner der DDR daran zu hindern, ihr Land zu verlassen. Somit existierten die DDR und die Bundesrepublik Deutschland (BRD) als zwei völlig unterschiedliche Welten nebeneinander statt miteinander. Doch ganz zum Unmut der Bürger, denn sie gingen auf die Straßen. Am 09. November 1989 führte die friedliche Revolution dann zum Fall der Berliner Mauer: Ost und West waren wieder vereint. Die Überreste der Mauer sind eine wichtige Erinnerung an die Teilung, den Kalten Krieg und die Opfer, welche getrennte Familien und Freunde bringen mussten. | Heute kann man an diesem Ort die Geschichte der Teilung und des Kalten Krieges hautnah erleben. Nur ein paar Schritte entfernt steht seit 2017 ein weiteres Denkmal für den Fall der Mauer. Die Skulptur trägt den Namen „Die Kauernde und symbolisiert einen Menschen, der sich bei Abwehr und Trauer verschließt, aber sich bei Geborgenheit und Freude ausstreckt. Auch dieses Denkmal besteht aus historisch wichtigen Stücken der originalen Berliner Mauer. Gehen Sie weiter entlang des Denkmalstreifens, berichten diverse Informationstafeln im Detail über die Teilungsgeschichte. Zu den historischen Wahrzeichen, die Sie sich nicht entgehen lassen sollten, gehört auch die East Side Gallery. Die Überreste der Mauer wurden nach der Wende entlang 1,3 Kilometern von verschiedenen Künstlern bemalt und so zur längsten Open Air Galerie der Welt. Auch das Holocaust Mahnmal erinnert an ein dunkles Kapitel deutscher Geschichte. Der offizielle Name der Gedenkstätte unweit des [Brandenburger Tors](https://all.accor.com/de/place/hotels brandenburger tor ci690 v0397.shtml) lautet übrigens Denkmal für die ermordeten Juden Europas. Über 2700 Steine erinnern an die rund sechs Millionen Juden, die unter der Herrschaft der Nationalsozialisten ermordet wurden. Zudem gibt es weitere Sehenswürdigkeiten in der Nähe, so etwa das Mauermuseum. Bei einer Besichtigung erhalten Sie exklusive Eindrücke vom Leben und Alltag innerhalb und außerhalb der DDR. Unser Tipp: In regelmäßigen Abständen findet das sogenannte Zeitzeugen Café statt. Dann berichten Bürger aus dem ehemaligen Ost und Westberlin von ihren ganz persönlichen Erfahrungen.