Das TRIBE Budapest Airport Hotel: Kühnes Design, weiter Panoramablick

Mit seinem Ausblick auf das Rollfeld, der Skybar im Dachgeschoss und Budapest vor der Haustür beweist das TRIBE Budapest Airport Hotel, dass der Weg tatsächlich das Ziel sein kann.

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Das Ambiente im TRIBE Budapest Airport: urban, durchdacht und einladend

Kennen Sie das? Der Zwischenstopp für Ihren Anschlussflug ist gerade lang genug, um noch ein bisschen Sightseeing zu erleben, aber zu kurz, um ein Hotel im Stadtzentrum zu rechtfertigen? Genau so geht es uns. Aber anstatt mit unserem Gepäck und einem traurigen Sandwich am Flughafen Budapest Ferenc Liszt zu kampieren, beschließen wir, uns ein Hotel zu suchen und daraus einen kurzen Städtetrip zu machen. Wir brauchen etwas in Flughafennähe mit guter Anbindung an die City. Eine Unterkunft mit Stil, aber zu einem fairen Preis. Und so stoßen wir auf das TRIBE Budapest Airport.

Der große Unterschied: In diesem Hotel hat man überall Ausblick auf den Flughafen – in den Konferenzräumen, im Social Living Space und natürlich in der Skybar. Sogar der Fitnessraum überblickt das Rollfeld!

Erste Eindrücke

Auf einem teilweise überdachten Fußweg gehen wir etwa zehn Minuten vom Flughafen zum Hotel. Schon von weitem können wir das Gebäude mit der modernen, geschwungenen Fassade und den schräg gestellten Fenstern sehen. Die meisten Flughafenhotels sind bekanntlich unscheinbar und langweilig, aber auf das TRIBE Budapest Airport trifft das definitiv nicht zu. Es wurde von dem renommierten ungarischen Architekten László Szerdahelyi gestaltet, und sobald sich die automatischen Türen öffnen, betreten wir einen dynamischen Ort voller spannender Kontraste.
 

Akzente in Ziegelrot und leuchtendem Blau. Vornehme Sofas, kühler Marmor und warmes Metall. Und doch herrscht in diesem offen gestalteten Raum eine entspannte Atmosphäre. Wir sehen Mitreisende, die sich in der Lobby Bar entspannen, und Geschäftsleute an ihren Laptops, die sich im Social Living Space beraten. Sofort fallen uns die Kunstwerke ins Auge – es sind großformatige Stücke des in Estland ansässigen Fotografen Virgo Haan, die mit geometrischen Formen und sanften Linien spielen.


Wir entdecken auch kleine, durchdachte Details, die speziell für Flugreisende konzipiert wurden. Es gibt zwei Rezeptionsschalter zum schnellen Ein- und Auschecken und einen Bildschirm, der aktuelle Fluginformationen anzeigt. Direkt neben der Rezeption befindet sich eine Boutique mit wichtigen Reiseutensilien, die man leicht vergisst oder verliert, wie etwa Sonnenbrillen oder Regenschirme. Und der Grab-&-Go-Bereich ist rund um die Uhr mit Sandwiches, Salaten und Getränken bestückt – perfekt für ungünstige Ankunfts- oder Abflugzeiten.

Die Zimmer: Mehr für weniger

Wir kommen in der TRIBE Max Suite an und das Rollfeld liegt direkt vor uns. Durch große Panoramafenster können wir beobachten, wie Flugzeuge rollen und abheben – und zwar völlig geräuschlos, denn aus Gründen der Flughafensicherheit lassen sich die versiegelten Fenster nicht öffnen. So wird der Raum zu einer schallisolierten Oase der Ruhe. Zieht man die Verdunkelungsvorhänge zu, kann man sofort schlafen, als sei es Mitternacht – ganz gleich, zu welcher Tageszeit.
 

Das Design ist klar und selbstbewusst: ein auffälliger schwarz-weißer Teppich mit grafischem Muster, ein Bett mit einem gepolsterten Kopfteil in warmem Rostorange, ein kobaltblaues Sofa. An der Schlafzimmerwand thront ein kleiner blauer Hund aus Porzellan über dem Kopfteil – wie man uns erzählt, stammt er aus einer traditionsreichen ungarischen Manufaktur der Region.
 

Wir lassen uns auf das herrlich bequeme, maßgefertigte TRIBE Bett fallen und schauen uns um. Wir haben Geräte, um Tee und Kaffee zuzubereiten, sowie Pflegeprodukte von Kevin Murphy im Badezimmer. Ein zusätzliches Schlafsofa macht die Suite zu einer großartigen Option für Familien oder Gruppen, die sich etwas mehr Platz zum Ausbreiten wünschen. Außerdem locken kostenloses Wi-Fi und ein Chromecast-Fernseher, aber da wir Hunger haben, verschieben wir das auf später.

Unser Lieblingszimmer: Wir lieben die TRIBE Max Suite mit Blick auf das Rollfeld und viel Platz zum Ausspannen. Sie ist perfekt für Familien oder eine Gruppe von Freunden.

Die Küche im TRIBE: Internationale Gerichte im Herzen Ungarns

Das Ganztagsrestaurant TRIBE Table liegt im Erdgeschoss. Es setzt auf ein kalifornisch inspiriertes Konzept: hell, frisch, gesund – vom Frühstück bis zum späten Abendessen. Die vom erfahrenen Küchenchef Ottó Maszarek kuratierte Speisekarte richtet sich jedoch an Reisende aus aller Welt und umfasst sowohl internationale Gerichte wie Pho und Risotto als auch Klassiker wie Burger und Steaks. Unsere freundliche Bedienung weist uns darauf hin, dass die Küche auch auf Allergien und spezielle Ernährungsbedürfnisse Rücksicht nehmen kann.
 

So sehr uns auch die Tacos mit Rinderfilet und die Burrata mit Basilikum und Minze reizen, ist uns doch nach etwas Leichteren zumute. Der Avocado-Salat mit Lachs und einem würzigen Dressing aus Olivenöl, Zitronen- und Limettensaft ist ausgewogen, aber dennoch sättigend, während der gegrillte Halloumi mit Kichererbsen dank seiner Umami-Note und den kontrastierenden Texturen genau ins Schwarze trifft. So bleibt gerade noch genug Platz für den köstlichen cremigen Lava-Kuchen mit Vanilleeis.

Gut zu wissen: Sie fliegen am Morgen? Frühstück gibt es ab 6:00 Uhr, und wer noch früher aufbrechen muss, kann ein Frühstück zum Mitnehmen bestellen.

An die Arbeit

Nicht jeder Gast des TRIBE Budapest Airport Hotels ist auf der Durchreise – dank seiner Nähe zum Flughafen ist es ein idealer Tagungsort für Geschäftsreisende, die keine Zeit im Stadtverkehr verschwenden möchten. Im Erdgeschoss befinden sich vier von Tageslicht durchflutete Konferenzräume, die Platz für 15 bis 150 Personen bieten. Es muss eine erfrischende Abwechslung sein, eine Vorstandssitzung abzuhalten, während im Hintergrund Flugzeuge vorbeirollen!

Lokale Abenteuer in Budapest

Da wir unsere kurze Zeit hier bestmöglich nutzen wollen, schlendern wir zum Budapester Luftfahrtmuseum Aeropark. Selbst wenn man kein Fan der Aviatik ist, macht der Besuch wirklich Spaß. Dort stehen etwa ein Dutzend ausgemusterte Flugzeuge und Hubschrauber unter freiem Himmel, deren Cockpits Kinder (und Erwachsene) fröhlich erkunden. Wir erfahren, dass der Aeropark auch Flughafenführungen anbietet – wenn man im Voraus bucht, kann man in einem restaurierten Oldtimer-Bus direkt am Vorfeld und den Start- und Landebahnen entlangfahren und sogar in normalerweise gesperrten Bereichen aussteigen.
 

Uns begeistert besonders, dass das TRIBE Budapest Airport nur 35 Minuten von einer der schönsten Hauptstädte Europas entfernt liegt. Mit der Buslinie 100E gelangt man vom Terminal 2 aus nahezu auf einer Express-Route ins Stadtzentrum. Der Bus hält am Calvinplatz mit dem Ungarischen Nationalmuseum, an der belebten Astoria-Kreuzung und am Deák-Ferenc-Platz mitten im Herzen der Stadt.
 

Dort steigen wir aus und bewundern das Riesenrad Budapest Eye. Dann gehen wir an der legendären, von Straßencafés, eleganten Boutiquen und Palästen im Stil der Neorenaissance gesäumten Andrássy-Allee entlang nach Osten. Ein Stück weiter halten wir an, um den Anblick der atemberaubenden Ungarischen Staatsoper auszukosten. Wären wir weitergegangen, hätten wir den imposanten Heldenplatz und das berühmte Széchenyi-Heilbad erreicht, aber das heben wir uns für das nächste Mal auf.
 

Stattdessen schlendern wir zur Donau hinunter, wo das imposante neugotische Parlamentsgebäude im goldenen Nachmittagslicht über dem Wasser thront. Wir überqueren die Kettenbrücke nach Buda und steigen die gewundenen Kopfsteinpflasterstraßen des Burghügels zur Fischerbastei und ihren Aussichtstürmen hinauf, um den Ausblick auf die wunderschöne Stadt unter uns zu genießen.

Einfach zum Verlieben: Die Signature Cocktails in der Skybar mit Blick auf das Rollfeld

Die Skybar im siebten Stock ist der perfekte Ort, um den Abend einzuläuten oder – wie in unserem Fall – ausklingen zu lassen. Sie umfasst drei gleichermaßen reizvolle Bereiche mit Ausblick auf den Flughafen: eine vollständig geschlossene Lounge, einen luftigen Bereich mit versenkbarem Dach und eine Open-Air-Terrasse mit direktem Blick auf das Rollfeld. Die Terrasse steht den Gästen nicht immer zur Verfügung (zum Beispiel bei schlechtem Wetter), daher haben wir Glück, dass sie heute Abend geöffnet ist. Wir bestellen zwei ihrer Signature Cocktails: Der Skyline Royal mit Grand Marnier und Ingwer-Zucker-Sirup ist spritzig und erfrischend, und der Pearl of Budapest ist eine köstlich blumige Mischung aus Szerelmem – einem Dessertwein aus Ungarns berühmtem Tokajer Weinbaugebiet – und Maracujasaft.
 

Mit den Drinks in der Hand stehen wir da und blicken auf das unter uns liegende Rollfeld, die beleuchteten Gebäude und die durch die Dämmerung gleitenden Flugzeuge. Kein Zweifel: Wir sind so froh, im TRIBE Budapest Airport zu sein, anstatt im Abflugterminal zu schmachten!

Zeit zum Feiern: Sie können die Skybar exklusiv für private Events buchen und das Flughafenpanorama bei einem Cocktailempfang, einer Firmenveranstaltung oder einer Feier ganz unter sich genießen!

Wer wird es hier lieben?

  • Clevere Reisende, die ihren Zwischenstopp bestmöglich nutzen möchten.
  • Familien, die eine entspannte, unterhaltsame und geräumige Basis in Flughafennähe suchen.
  • Geschäftsreisende, die Tagungsräume mit Aussicht schätzen – und eine gute Bar direkt darüber.
  • Designfans, die sich ein Flughafenhotel mit Charakter wünschen.
  • Luftfahrtbegeisterte und alle, die gern in einer Rooftop-Bar mit einem Cocktail in der Hand Flugzeuge beobachten.

Nachhaltiger Stil: Das TRIBE Budapest Airport ist BREEAM-zertifiziert und arbeitet im Rahmen des weitreichenden Greenairport-Programms aktiv an seiner Green-Key-Akkreditierung.

5 Instagram-würdige Momente

  • Der kleine blaue Hund: In jedem TRIBE Zimmer steht ein Keramikhund der seit über 100 Jahren etablierten ungarischen Porzellanmanufaktur Zsolnay. Posieren Sie mit der überdimensionalen Version in der Lobby!
  • Sonnenuntergang in der Skybar: Im 7. Stock, mit einem Signature Cocktail in der Hand und dem Flughafen im Hintergrund.
  • Die preisgekrönten Toiletten: Ja, ernsthaft. Die Toiletten im Erdgeschoss wurden für ihre skulpturalen Armaturen und ihre innovative Beleuchtung mit einem ungarischen Designpreis ausgezeichnet.
  • In einem Cockpit im Aeropark: Die Jets aus der Sowjet-Ära wirken wie aus einem Thriller zur Zeit des Kalten Kriegs, besonders mit dem betriebsamen Flughafen im Hintergrund.
  • Auf dem Burghügel: Halten Sie den Ausblick von der Fischerbastei auf das Parlamentsgebäude am anderen Flussufer und das Stadtpanorama um Sie herum fest.

Praktische Informationen

Adresse: Flughafen Budapest Liszt Ferenc (BUD), Terminal 2, 1185 Ungarn

Anreise: 10 Gehminuten vom Terminal 2 oder vom Stadtzentrum aus mit der Buslinie 100E.

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